Inflationsschutzbrief – der geldsystemanalytische Börsendienst

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Inflationsschutzbrief Ausgabe 1 / 2015: EZB Staatsfinanzierung – Silber unterbewertet

Inflationsschutzbrief 1-2015 EZB Staatsfinanzierung - Silber unterbewertet

Inflationsschutzbrief Ausgabe  1/2015

In der Ausgabe 1/2015 analysiert der Inflationsschutzbrief die aktuelle Bewertung von Silber. Hierzu sehen wir uns die Ausführungen des Silber-Experten Theodoere Butler an, der Silber für deutlich unterbewertet hält. Weitere Themen sind: EZB betreibt Staatsfinanzierung, Wertentwicklung unserer Anlagestrategie BestTrend überaus positiv. Der Gewinn stieg nach 5 Jahren und 1 Monat auf einen neuen Höchststand von 788% (53,82% pro Jahr).

EZB betreibt Staatsfinanzierung – Silber unterbewertet

Auszug: Vergangenem Donnerstag beging die EZB mit Ihrer Entscheidung zum Kauf von Staatsanleihen einen weiteren Tabubruch. Es wurde eine neue Eskalationsstufe der Krisenpolitik erreicht und ein weiteres verdecktes Paket zur Bankenrettung verabschiedet. Zudem wurde die eigentlich verbotene monetäre Staatsfinanzierung durch die Hintertür eingeführt. Mit Hilfe von Anleihekäufen – als quantitative easing oder “QE” bezeichnet – will die EZB zur Banken- und Staatsfinanzierung noch mehr frisches Zentralbankgeld  in Umlauf bringen.

Das Ziel der EZB-Geldpolitik ist, die langfristigen Zinsen in der Eurozone weiter zu drücken, die Kreditvergabe der Banken an die Wirtschaft anzukurbeln und so eine Teuerungsrate (Inflation) von etwa zwei Prozent zu erreichen. Von März diesen Jahres bis September 2016 will sie jeden Monat für 60 Milliarden Euro Anleihen (Schuldscheine) kaufen. Die Gesamtsumme beläuft sich somit auf 1.140 Milliarden Euro. Mit dieser gigantischen Menge an Geld, die von der EZB ins System gepumpt wird, könnte man vergleichsweise 288 Berliner Flughäfen in den Sand setzen.

Neben den Krediten die sie den Banken abkauft, will die EZB nun auch nahezu wertlose Euro-Staatsanleihen (Schuldscheine) annehmen, um sich selbst, vielen Banken und den Krisenländern temporär Luft zu verschaffen. Woher nimmt sie das Geld? Na klar, sie druckt es. Probleme werden damit nicht gelöst. Dies zeigt deutlich wie verzweifelt und prekär die Situation ist. Der Ex(?)-Goldman-Sachs-Banker, Mario Draghi, hilft damit vielen Banken, indem er ihnen mit frischem Geld nahezu wertlose Schuldscheine abnimmt und er hilft auch den Staaten der südlichen Eurozone, sich mit billigem Geld finanzieren also noch mehr verschulden zu können. Kann man zu viele Schulden mit weiteren Schulden bekämpfen?

Auslöser des letzten Crashs waren die viel zu niedrigen Zinsen der FED (Federal Reserve = US-Notenbank) und die dadurch massiv angekurbelte Geldschöpfung der Geschäftsbanken. Jetzt betätigen sich die EZB und die Bank of Japan (BOJ) als Feuerwehr, um die von der FED entfachten Brände mit Billionen neuer Euros und Yen zu löschen. In Deutschland muss jeder Steuerzahler seit September 2012 dafür haften. Denn die EZB hat ihre Haftung von vergleichsweise mickrigen 8 Mrd. Euro Eigenkapital längst auf die Bürger ausgedehnt. Es ist kaum zu glauben, aber 97 % der deutschen Bevölkerung verstehen diese Zusammenhänge nicht, wie das Ergebnis der letzten Bundestagswahl beweist.

Offiziell erhofft sich die EZB durch ihre Maßnahme, dass Banken mehr Kredite vergeben, Anleger mehr investieren, die Wirtschaft angekurbelt wird und eine höhere Inflation entsteht. Unabhängige Experten sind sich sicher: Diese Zielsetzung der EZB kann mit dieser Gelddruck-Maßnahme nicht erreicht werden. Stattdessen wird das Gelddrucken in ein Fiasko führen. Allen Verlautbarungen und Beschönigungen zum Trotz, läuft eine solche Geldpolitik auf eine Entwertung der Währung hinaus. Und nicht nur das. Diese Politik der Geldvermehrung kann auch eine Währungskrise auslösen. Unsere Vermögensaufbau-Strategie kann dabei helfen, Risiken der Banken- und Staatsfinanzierung zu minimieren und trotzdem attraktive Zinserträge zu generieren.

In den letzten Ausgaben haben wir die ersten 48 von 50 wichtigen Gründe genannt, warum es sinnvoll ist Silber und Gold zu haben. Nachfolgend führen wir den 49. Grund an: Silber ist derzeit ein stark unterbewertetes Anlagegut. Diese Ansicht vertritt der amerikanische Rohstoffanalyst und Silber-Experte Theodore Butler. Seine Begründung können Sie als Anleger in dieser Ausgabe nachlesen!

Ausgabe 1/2015 als PDF jetzt lesen…

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