Inflationsschutzbrief – der geldsystemanalytische Börsendienst

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Inflationsschutzbrief Ausgabe 10 / 2014: Draghi – EZB kauft weiter Staatsanleihen

Inflationsschutzbrief 10-2014

Inflationsschutzbrief Ausgabe 10/2014

Die Ausgabe 10/2014 des Inflationsschutzbriefs analysiert den weiteren Kauf von Staatsanleihen durch die EZB, die sonstigen Verkündungen von Mario Draghi zur Geldpolitik und weitere gute Gründe die für physische Edelmetalle (wie Silber und Gold) als Kapitalanlage sprechen.

EZB kauft weiter Staatsanleihen

Auszug: Werfen wir zunächst einen Blick auf die vor wenigen Tagen in Neapel stattgefundene Sitzung des EZB-Rates. Dort wurden unter anderem die letzten Beschlüsse des EZB-Rates (siehe Ausgabe 09/2014) konkretisiert. In der anschließenden Pressekonferenz erläuterte Mario Draghi seine Sicht der Dinge.

Von Journalisten wurde er gefragt, ob er Verständnis für die zunehmende Euro-Skepsis in Deutschland habe. Darauf antwortete er zustimmend. „Es ist sehr verständlich, dass die Leute euroskeptisch sind, denn die Dinge entwickeln sich nicht gut!“ Überraschend ehrlich seine Antwort. Dann führte er aus: „Die Wirtschaft sei schwach. Im Süden scheine die Rezession gar nicht enden zu wollen und in den anderen Teilen Europas hätten die Bürger das Gefühl, dass sie für die angeschlagenen Euro-Länder zahlen müssten“. Sollten im Kampf gegen zu geringe Teuerung und Konjunkturschwäche im Euroraum weitere Schritte nötig sein, wird der EZB-Rat „weitere unkonventionelle Maßnahmen“ ergreifen. Denkbar ist der breit angelegte Kauf von Staatsanleihen („Quantitative Easing“/QE).

Kritisch äußerte sich Axel Weber, der frühere Bundesbankpräsident, zur ebenfalls von Mario Draghi angekündigten Absicht der EZB, Banken in großem Stil Pfandbriefe und Kreditverbriefungen abkaufen zu wollen. Es sei für ihn problematisch, Verbriefungen, die am Markt schwer zu platzieren sind, beim Steuerzahler bzw. bei der Notenbank abzuladen. Auch Bankanalysten reagierten skeptisch auf Draghis Ankündigung. Kaum jemand rechnet damit, dass in Südeuropa dadurch mehr Kredite vergeben werden. Die Ausweitung der EZB-Bilanzsumme wird den Euro dagegen weiter schwächen. Warum – das erfahren Sie in dieser Ausgabe!

Ausgabe 10/2014 als PDF jetzt lesen…

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