Inflationsschutzbrief – der geldsystemanalytische Börsendienst

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Inflationsschutzbrief Ausgabe 7 / 2014: 50 wichtige Gründe für Gold und Silber

Inflationsschutzbrief 7/2014

Inflationsschutzbrief Ausgabe  7/2014

In der Ausgabe 7/2014 des Inflationsschutzbriefs veröffentlichen wir die ersten der insgesamt “50 wichtigen Gründe für Gold und Silber”. In diesem Zusammenhang werden die Themen Ausweitung der Geld- und Kreditmenge, Staatsverschuldung, Anleihenblase, Geldsystem ein Schneeballsystem, Geldpolitik der EZB, Schutz vor Inflation und Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes erörtert.

50 wichtige Gründe für Gold und Silber

Auszug: Die Staatsverschuldung in der Eurozone und in den USA nahm in den letzten Jahren dramatisch zu. Eine Wende dieser Entwicklung ist nicht wahrscheinlich. Ganz im Gegenteil: Seit der Verkündung der jüngsten EZB-Entscheidung im Juni 2014 (siehe Ausgabe 06/2014), sind die Banken dem von der EZB auferlegten Negativzins aus dem Weg gegangen, indem sie Staatsanleihen gekauft haben. Diese Geldpolitik der EZB wird weder zu einer erhöhten Kreditvergabe an Unternehmen noch zu steigenden Preisen führen, sondern lediglich die Aufkäufe von Schulden insolventer Staaten und damit die Inflation anheizen.

Aus Sicht der Banken sind Staatsanleihen die perfekten Investments, da sie von ihnen als risikofreie Vermögenswerte betrachtet werden und ihr Kauf keine Unterlegung mit Eigenmitteln erfordert. Es ist offenkundig, dass es den Regierungen der Eurozone durch die jüngste EZB-Entscheidung ermöglicht wird, noch mehr und noch leichter Geld aufzunehmen und ihre bestehenden Verbindlichkeiten zu erhöhen und zeitlich zu verlängern. Noch wichtiger und bei Weitem gefährlicher ist die Tatsache, dass die Banken immer mehr in die Zukunft verlagerte Versprechen (Anleihen) insolventer Staaten in ihren Bilanzen stehen haben. Dadurch ist eine Anleihenblase entstanden. Das könnte für all jene, die ihr Kapital noch nicht in sichere Vermögenswerte wie Gold und Silber getauscht und aus dem maroden Finanzsystem abgezogen haben, zukünftig einen herben Verlust an Kaufkraft bedeuten.

Das heutige Geldsystem hat die Marktwirtschaft durch Geldschöpfung aus dem Nichts (durch Kredite) und den Zinseszinseffekt quasi in einen Drogensüchtigen verwandelt. Eine auf Sparen und realen Investitionen aufgebaute Wirtschaft wurde von einer krankhaften Wachstumswirtschaft abgelöst, die nur durch ständig neue Kredite am laufen zu halten ist. Der Drang nach permanent steigenden Geld- und Kreditmengen ist die Wurzel des Übels in diesem Schneeballsystem (nach 1971), das keine Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes mehr kennt. Die genauen Zusammenhänge und warum Gold und Silber in dieser Phase besonders wichtig und als Inflationsschutz geeignet sind, erläutert diese Ausgabe.

Ausgabe 7/2014 als PDF jetzt lesen…

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