Inflationsschutzbrief – der geldsystemanalytische Börsendienst

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Inflationsschutzbrief Ausgabe 11 / 2014: EZB, Mario Draghi und seine Geldpolitik

Inflationsschutzbrief 11 aus 2014

Inflationsschutzbrief Ausgabe 11/2014

Die Ausgabe 11/2014 des Inflationsschutzbriefs beschäftigt sich mit der EZB, ihrem Präsidenten Mario Draghi und seiner Geldpolitik. Darüber hinaus informiert die Ausgabe über weitere wichtige Gründe die für physische Edelmetalle (Gold und Silber) sprechen sowie über die Ergebnisse des neuen Stresstests für Banken in der Eurozone. 

EZB, Mario Draghi und seine Geldpolitik

Auszug: “Am 26. Oktober 2014 veröffentlichte die EZB die Ergebnisse ihres Banken-Stresstests. Es wurden zwar ein paar Probleme eingeräumt, die aber angeblich „lösbar seien.“ In dieser Ausgabe werden Sie sehen, dass die Realität eine anders ist. Von den 130 getesteten Banken sind nur 25 durchgefallen. Damit sieht der jüngste Stresstest der EZB zunächst etwas glaubwürdiger aus, als seine oberflächlichen Vorgänger aus den Jahren 2010 und 2011. Damals hatte die belgisch-französische Großbank Dexia den Stresstest problemlos bestanden, nur ein halbes Jahr später war sie pleite und wurde verstaatlicht.

Der jetzige Stresstest brachte zum Vorschein, dass sich nur 13 Banken neues Kapital besorgen müssen, und zwar insgesamt weniger als 10 Milliarden Euro. Angesichts der Größe des Bankensystems der Eurozone, handelt es sich bei diesem Fehlbetrag vergleichsweise nur um die Größe einer Portokasse.

Vergleichen wir dieses Ergebnis mit dem, was die Amerikaner vor fünf Jahren machten: Dort erreichte die Krise im Spetember 2008 ihren Höhepunkt als die Investment-Bank Lehman Brothers Pleite ging. Noch im Herbst des gleichen Jahres unterzeichnete der damalige Präsident Bush ein Gesetz, mit dem die Regierung den Banken bis zu 700 Milliarden Dollar an Krisenkapital zur Verfügung stellte. Trotzdem haben die Amerikaner seit 2008 über 500 Banken geschlossen, die meisten in den Jahren 2010 und 2011. Ob der Banken-Stresstest der EZB etwas wert war oder nicht, wird sich erst in der Zukunft zeigen. Die große Schwäche des europäischen Tests sind die offensichtlich zu freundlichen Annahmen über ein mögliches Krisenszenario. Weder eine Deflation noch das sehr wahrscheinliche Platzen der Derivateblase wurden untersucht. So richtig stressig war das angenommene Szenario also gar nicht!

Die meisten Problembanken haben ihren Sitz in den Südländern der Eurozone, hauptsächlich in Italien. Dort haben neun Banken den Test nicht bestanden. Es ist anzunehmen, dass der italienische Präsident der EZB, der Ex-Goldman-Sachs-Banker Mario Draghi, die Daten zum Anlass nehmen wird, den italienischen Krisenbanken zu helfen und ihnen faule Kredite abzukaufen. Dann wäre auch der deutsche Steuerzahler wieder mit im Boot, da er die Risiken der EZB mitträgt. Das könnte eine Auswirkung des Stresstests sein, der für Deutschland sehr negativ wäre. Das Währungssystem kann jedoch nicht auf Dauer vor dem Kollaps bewahrt werden, sagte bereits Ludwig von Mises.” Warum – das erfahren Sie in dieser Ausgabe.

Wie in jeder Ausgabe wird auch der aktuelle Stand der Anlagestrategien veröffentlicht. Erwähnenswert ist hier insbesondere unser Optionsscheindepot (zukünftig unter den Produktnamen “BestTrend” als autonome Anlagestrategie zu finden), das sich mit über 500% in 5 Jahren weiterhin hervorragend durch den Zinseszinseffekt entwickelt.

Ausgabe 11/2014 als PDF jetzt lesen…

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