Inflationsschutzbrief – der geldsystemanalytische Börsendienst

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Inflationsschutzbrief Ausgabe 5 / 2014: Inflation – offizielle und tatsächliche Inflationsrate / Hyperinflation

Inflationsschutzbrief Ausgabe 5-2014

Inflationsschutzbrief Ausgabe  5/2014

In der Ausgbe 5/2014 informiert der Inflationsschutzbrief über Inflation, die offizielle und tatsächliche Inflationsrate sowie über das Risiko einer Hyperinflation. Diese Ausgabe beschäftigt sich zudem mit der fragwürdigen Zusammensetzung des Warenkorbs zur Messung der Inflation und mit der Frage, ob Edelmetalle wie Gold und Silber im Vergleich dazu bessere Indikatoren für die Inflation sind.

Offizielle und tatsächliche Inflationsrate

Auszug: Das einzige Mittel, das heutige Politiker und die Zentralbanken im Rahmen der Geldpolitik kennen, ist mehr Geld zu drucken und damit die Inflation voranzutreiben. Dennoch soll dem Volk suggeriert werden, das wir allenfalls eine Inflation von gewollten 2% haben. Die offizielle Inflationsrate – die in der Regel etwas über oder etwas unter diesem Prozentsatz liegt, stimmt jedoch „hinten und vorne“ nicht mit der Lebensrealität der Menschen überein. Das meint auch der weltweit bekannte Schweizer Ökonom Dr. Marc Faber.

Vor nicht allzu langer Zeit war vieles deutlich billiger: Lebensmittel, Benzin, Strom, Wohnraum. In manchen Segmenten kam es zu heftigen Preissteigerungen. Notenbanken druckten in riesigen Mengen neues, zusätzliches Geld. Regierungen trieben die Staatsschulden auf Höhen, die vor zehn Jahren kaum vorstellbar waren. Und alle wiegeln ab: Inflation sei kein Problem, sagen einige Zentralbanker, Politiker, Banken und Wissenschaftler. Sagen sie das, weil sie es nicht besser wissen, den offiziellen Statistiken uneingeschränkt glauben, sich selbst zu den Profiteuren zählen oder diese Täuschung aus systemischen Gründen als notwendig erachten? Tatsache ist jedenfalls, das diejenigen, die zuerst an das neu geschöpfte Geld kommen und es investieren können, von einer höheren Kaufkraft profitieren als jene, die es später bekommen. Denn die ständige Ausweitung der Geldmenge schlägt immer erst mit Verzögerung negativ auf die Kaufkraft durch.

Es gibt eine einfache Faustformel, mit der man die Inflationsrate berechnen kann: Danach entspricht die Inflationsrate dem Wachstum der Geldmenge minus dem Wirtschaftswachstum. Eigentlich sollte die Ausweitung der Geldmenge durch die Wirtschaftsleistung einer Volkswirtschaft gedeckt sein. Ist sie das nicht, haben wir Inflation. Aus dieser Berechnungsmethode ergibt sich für Deutschland, dass die Preise von 2001 bis Ende 2012 um 66 Prozent gestiegen sind – und nicht um gut zwölf Prozent, wie es die offizielle Statistik glauben machen will. In anderen Worten: Die „wahre“ Inflationsrate lag in diesen Jahren im Durchschnitt also eher bei 6 als bei den offiziell vermeldeten 1,55 Prozent – was natürlich mit der Einführung des Euro in direktem Zusammenhang steht.

Ist das aber der einzige Grund dafür, warum die Politik über das Statistische Bundesamt die Inflationsraten gern nach unten rechnen lässt? Wohl kaum. Den wahren Grund dafür hat der berühmte britische Ökonomen John Maynard Keynes (1883-1946) schon seinerzeit auf den Punkt gebracht. Das und wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Hyperinflation ist, können Sie in dieser Ausgabe nachlesen!

Ausgabe 5/2014 als PDF jetzt lesen…

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