Inflationsschutzbrief – der geldsystemanalytische Börsendienst

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Inflationsschutzbrief Ausgabe 1 / 2014: Banken manipulieren Zinsen und Goldpreis

Inflationsschutzbrief 1-2014

Inflationsschutzbrief Ausgabe  1/2014

In der Ausgabe 1/2014 informiert der Inflationsschutzbrief wie Banken die Zinssätze und den Goldpreis manipulieren, zu welchem Zweck und warum das für Gold inoffiziell geduldet wird.

Großbanken manipulieren Zinsen und Goldpreis

Auszug: Die amerikanische (FED) und die japanische Notenbank (BoJ) haben zusammen jeden Monat zusätzliches Geld in Höhe von etwa 145 Milliarden Dollar in Umlauf gebracht. Obwohl die Staatsverschuldungen immer weiter auf neue Rekordhöhen steigen (nicht nur nominell, sondern auch im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung) und das große Gelddrucken munter weitergehen muss, um den Kollaps des Schuldgeldsystems hinauszuschieben, fielen in 2013 die Preise für die beiden schuldenfreien Währungen Gold und Silber.

Kurse werden manipuliert seit es Börsen gibt. Manche dieser Manipulationen werden aufgedeckt, wie zum Beispiel auch der Skandal um die LIBOR-Zinssätze an der Londoner Börse. In den Skandal sind viele Vertreter großer Banken verwickelt. Bei der LIBOR-Festsetzung konnten einigen Großbanken kartellartige Absprachen und Manipulationen nachgewiesen werden. Die überführten Institute wurden zu Strafen von insgesamt 1,7 Milliarden Euro verurteilt. In Anbetracht dessen, ist es sicher nicht abwegig, bei der Preisfindung für Edelmetalle wie Gold und Silber genau hinzusehen. Das Goldfixing ist ein altes Ritual, bei dem fünf Banken seit 1919 einen internationalen Bezugspreis (Goldpreis) für das gelbe Metall aushandeln. Das Londoner Fixing, das einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag festgestellt wird, dient als Referenzkurs für Tausende von Geschäften rund um den Globus.

Die Tatsache, dass fünf Banken unbeaufsichtigt und nicht öffentlich einen weltweiten Referenzpreis festlegen, ließ Aufseher jetzt, fast ein Jahrhundert nach dem ersten Fixing, hellhörig werden. Dazu bedurfte es erst einer jüngst veröffentlichten Studie von Rosa Abrantes-Metz. „Das ist eines der bedenklichsten Fixings, das ich je gesehen habe“, sagte die Professorin Abrantes-Metz gegenüber dem Börsendienst Bloomberg. Mit ihrer Studie deckte die Professorin die LIBOR-Manipulationen auf und brachte die Ermittlungen ins Rollen. Dass sich die beteiligten Banken beim Goldfixing an hohe ethische Standards halten, daran sind seit den LIBOR-Manipulationen Zweifel angebracht. Was beim Zins möglich ist, könnte überall funktionieren, wo Banken Preise aushandeln, an denen sich Märkte orientieren. Warum auch der Goldpreis von Manipulationen betroffen sein dürfte und was das für Anleger bedeutet, zeigen wir in dieser Ausgabe!

Ausgabe 1/2014 als PDF jetzt lesen…

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