Inflationsschutzbrief – der geldsystemanalytische Börsendienst

Nur wer das Geldsystem wirklich versteht, kann die richtigen Anlageentscheidungen treffen!

Inflationsschutzbrief Ausgabe 1 / 2013: Das Schuldgeld-System

Inflationsschutzbrief 1-2013 Schuldgeld-System

Inflationsschutzbrief Ausgabe  1/2013

In der Ausgabe 1/2013 analysiert der Inflationsschutzbrief das bestehende Geldsystem, das, wie viele nicht wissen, ein Schuldgeld-System ist. Wenn Geld größtenteils aus Schulden entsteht und die Banken die Geldmenge nach Belieben ausdehnen können, muss das zu fundamentalen Problemen führen. Die Zusammenhänge erläutern wir in der Serie “So funktioniert unser Schuldgeld-System”. Diese Ausgabe ist der 1. Teil.

Das Schuldgeld-System

Auszug: Deutschland hat im abgelaufenem Jahr die höchsten Steuer-Einnahmen seiner Geschichte erzielt. Trotzdem reichen sie nicht aus, einen ausgeglichenen Haushalt auf die Beine zu stellen. Seit 1948 braucht Deutschland Jahr für Jahr neue, zusätzliche Kredite. Egal wie hoch die Einnahmen waren, es wurde immer mehr ausgegeben als eingenommen. Wer die Regierung stellte war dabei vollkommen bedeutungslos. Die Bürger sollten sich deshalb dringend fragen, ob der Fehler nicht im System liegt!

Die Krisen und Rettungsmaßnahmen für Banken und Staaten seit 2008 haben das wahre Gesicht unseres Finanzsystems zum Vorschein gebracht. Banken brauchten Geld, also bekamen sie es vom Staat. Der hatte aber selbst kein Geld, also lieh er es sich von den Banken. Doch woher hatten diese denn nun plötzlich das Geld, um es dem Staat leihen zu können? Sie schöpften es selbst, quasi aus dem Nichts. Das funktioniert, indem Banken Kredite vergeben. Dadurch entsteht völlig neues Geld, das es vorher noch nicht gab! Der Begriff „schöpfen“ leitet sich von der biblischen Schöpfungsgeschichte ab. Dort heißt es: „Und Gott sprach, es werde Licht und es ward Licht“. Gott hat das Licht „aus dem Nichts“ erschaffen. Die Geldschöpfung wird deshalb auch als “Geldschöpfung aus dem Nichts” bezeichnet, weil die Banken es aus dem Nichts schaffen. Ein System in welchem über 90% der umlaufenden Geldmenge aus Krediten (Schulden) geschöpft wird, ist deshalb ein Schuldgeld-System oder Fiatgeld-System (Fiat-Money System). Wobei der Begriff “Fiat” aus dem lateinischen “es werde” entnommen ist.

Merke: Geld entsteht durch Schulden! Banken verleihen deshalb kein vorhandenes Geld, was viele Menschen fälschlicherweise glauben! Das Geld ihrer Kunden legen Banken auf den Finanzmärkten an. Bei der Kreditvergabe erzeugen Banken völlig neues Geld, das es vorher noch nicht gab (Geldschöpfung)! Geld entsteht durch Kreditvergabe und wird vernichtet durch Kredittilgung.

Seit 2007 wankt das Finanzsystem. Eine Krise folgt der nächsten. Es begann mit der Subprime-Krise (Finanzkrise), darauf folgten Bankenkrisen, Staatsschuldenkrisen und Währungskrisen. Sämtliche Krisen wurden von der Politik stets mit noch mehr Schulden „bekämpft“, obwohl der Auslöser jeder dieser Krisen schon zu viele Schulden waren.

Wer sich mit der Finanzgeschichte auseinandersetzt, weiß, dass Fiatwährungen (Geld das aus dem Nichs geschöpft wird) systembedingt, wegen zu hoher Schulden im System, etwa nach etwa 50 bis 70 Jahren zusammenbrechen werden. Die Krisen seit 2007 sind somit keineswegs überraschend, sondern zeigen das Endstadium dieses Schuldgeld-Systems an. Durch das ständige Gelddrucken, läßt sich die nächste Währungsreform vielleicht noch ein paar Jahre hinausschieben, aber sie könnte auch viel schneller kommen, als manche Ökonomen heute glauben. Grund dafür: Die Geldpolitik der Zentralbanken wird ins Leere laufen, denn Geldschöpfung aus dem Nichts und Zinseszinseffekt haben am Ende eine exponentielle Entwicklung. Mehr dazu lesen Sie in dieser Ausgabe, unter Geldsystem und “So funktioniert unser Schuldgeld-System”.

Ausgabe 1/2013 als PDF jetzt lesen…

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