Inflationsschutzbrief – der geldsystemanalytische Börsendienst

Nur wer das Geldsystem wirklich versteht, kann die richtigen Anlageentscheidungen treffen!

Inflationsschutzbrief Ausgabe 4 / 2013: Geldsystem – Geldschöpfung und Zinseszins

Inflationsschutzbrief 4/2013 Geldsystem Geldschöpfung Zinseszins

Inflationsschutzbrief Ausgabe  4/2013

In der Ausgabe 4/2013 informiert der Inflationsschutzbrief über die Ursache der Finanzkrise, Schuldenkrise und Eurokrise – die Krise unseres Geldsystems. Zwei wesentliche Aspekte haben zu dieser Geldsystem-Krise geführt: Die Überdehnung der Geldmenge durch die Geldschöpfung der Banken aus dem Nichts (Kreditvergabe) und die daraus entstandene Spirale immer mehr Schulden zur Bedienung der bestehenden Zins- und Zinseszinslasten erzeugen zu müssen.

Geldschöpfung und Zinseszins

Auszug: Grundsätzlich ist gegen die Funktion des Zinses nichts einzuwenden. Problematisch werden Zins und Zinseszins jedoch, wenn Banken Geld quasi aus dem Nichts durch die Kreditvergabe schöpfen können, diese Geldschöpfung nicht durch eine effektive Kontrolle eingedämmt wird, die Geldmenge sich dadurch immer mehr vom Wirtschaftswachstum entfernt, bis der Zinseszinseffekt die Schulden in eine exponentielle Entwicklung treibt.

Ein solches System kann nur überleben, wenn es von Zeit zu Zeit zu Entladungen (Krisen) kommt. Das war in 2001, durch das Platzen der Dotcom-Blase und den 11. September, sowie in 2008 durch die Lehman-Pleite, der Fall.

Hinweis: Unsere Kritik richtet sich deshalb nicht gegen den Zins selbst, sondern nur gegen die in einem Schuldgeldsystem beliebig vermehrbare Geldmenge, die durch den Zinseszinseffekt immer höhere Vermögen auf den einen, sowie immer höhere Schulden auf der anderen Seite erzeugt.

An unserer Anlagestrategie BestTrend kann die exponentielle Entwicklung von Zins und Zinseszins nachvollzogen werden. Diese Anlagestrategie unterliegt den gleichen Rahmenbedingungen, wie die unkontrollierte Geldschöpfung durch Kreditvergabe aus dem Nichts (Zinseszinseffekt). Zuerst war die Wertentwicklung pro Jahr im einstelligen, später im zweistelligen und nach 4 Jahren bereits im dreistelligen %-Bereich (Wertsteigerung in 5 Jahren, siehe Performance). Das Wachstum gleicht einer Exponentialfunktion (siehe Zinseszinseffekt).

Wie oben erwähnt, muss es in einem solchen System zu Entladungen kommen, weshalb Kenneth Boulding zurecht erkannt hat:

„Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum könne endlos weiter gehen, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom“.

In dem 4. Teil unserer Serie “So funktioniert unser Schuldgeldsystem” haben wir die Zusammenhänge von Geldschöpfung aus dem Nichts (durch Kreditvergabe), Zins und Zinseszins ausführlich beleuchtet.

Ausgabe 4/2013 als PDF jetzt lesen…

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