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Wahlcomputer: US-Wahl zugunsten von Trump manipuliert?

Ist die US-Wahl zum Nachteil von Hillary Clinton manipuliert worden? Ein Expertenteam ist davon überzeugt und hat Clinton geraten, die Wahl anzufechten, um die Stimmen in drei wichtigen Swing States neu auszählen zu lassen. Denn insbesondere in zwei von drei dieser Bundesstaaten soll eine auffällige Abweichung von bis zu 7 Prozent zwischen den elektronisch und handschriftlich abgegebenen Stimmen vorliegen. Könnten Donald Trump und George W. Bush jeweils durch manipulierte Wahlcomputer die Mehrheit der Wahlmänner hinter sich gebracht haben?

Trump vs. Clinton: US-Wahl durch Wahlcomputer manipuliert

24.11.2016: Eine Gruppe von Anwälten und renommierten Computerwissenschaftlern hat der unterlegenen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton geraten, die Stimmen in drei amerikanischen Staaten wegen des Verdachts auf Manipulation neu auszählen zu lassen, wie das „New York Magazin“ berichtet hat. Wie es in dem Beitrag heißt, hätten die Experten „überzeugende Hinweise“ dafür gefunden, dass die Auszählung der Wählerstimmen in Wisconsin, Michigan und Pennsylvania manipuliert oder gehackt worden sein könnte.

US-Wahl: Wahlcomputer zugunsten von Trump manipuliert?

Das Expertenteam um den Stimmrechtsanalysten John Bonifaz und den Direktor des Computersicherheitszentrums der Universität von Michigan, J. Alex Halderman, wollen ermittelt haben, dass Hillary Clinton in den Wahlbezirken, in denen die Stimmen an Wahlcomputern abgegeben wurden, weitaus schlechter abschnitt, als dort, wo die Stimmzettel handschriftlich ausgefüllt wurden. Im Bundesstaat Wisconsin soll der Unterschied sogar bis zu sieben Prozent betragen.

Experten: Bis zu 7% der Wählerstimmen könnten manipuliert sein

Die genauen Erkenntnisse der Untersuchungen haben die Experten laut „New York Magazin“ bisher lediglich dem Wahlkampfmanager von Hillary Clinton, John Podesta und einigen Mitarbeitern vorgelegt. Stichhaltige Beweise das manipuliert wurde habe das Team demnach zwar noch nicht, die festgestellten Abweichungen bei der Stimmabgabe seien aber derart auffällig, dass sie durchaus eine Untersuchung wert seien, wird von Seiten der Experten betont. Auch wenn die Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden könne, dass es eine natürliche Ursache dafür gebe, warum Clinton in den Bezirken dieser Bundestaaten, die mit Wahlcomputern bestückt waren, deutlich schlechter abgeschnitten hatte.

Jill Stein befürchtet auch manipulierte US-Wahl

Nicht nur die Demokraten sondern auch die Grünen in den USA befürchten das die Wählerstimmen manipuliert wurden und haben nach eigenen Angaben 2,5 Millionen Dollar gesammelt, um im Bundesstaat Wisconsin eine Neuauszählung der Wählerstimmen zu beantragen. Ihre Kandidatin Jill Stein werde die Behörden des Bundesstaates nun auffordern, die Stimmen nachzuzählen, die von Wahlcomputern ausgewertet wurden. Diese Wahlcomputer seien höchst anfällig für Hacker und könnten per Fernwartung programmiert werden. Stein werde auch versuchen, weitere zwei Millionen Dollar einzusammeln, um in den Bundesstaaten Michigan und Pennsylvania ebenfalls eine Neuauszählung zu erreichen.

In Pennsylvania muss bis zum kommenden Montag Einspruch gegen das Wahlergebnis eingelegt werden. In Michigan, wo Trump nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis nur hauchdünn gewonnen hat, endet die Frist am Mittwoch. In Pennsylvania kostet allein der Antrag 500.000 Dollar, in Pennsylvania 600.000 Dollar.

Nach aktuellen Auszählungen am 24.11.2016 hat Donald Trump die US-Wahl mit 290 Wahlmänner-Stimmen gewonnen. Hillary Clinton kam auf 232. Für einen Sieg sind aber mindestens 270 Wahlmänner erforderlich. Die Anzahl der Wahlmänner in den „Swing States“ (unentschlossene Staaten) Pennsylvania (20), Wisconsin (10) und Michigan (15) sind für den Wahlausgang entscheidend.

Donald Trump liegt in Pennsylvania nur 1,2 Prozent vor Clinton (48,8 zu 47,6 Prozent). Sein Vorsprung beträgt gerade einmal 68.000 Stimmen. In Wisconsin führt Trump mit nur 1,0 Prozent (47,9 zu 46,9 Prozent) und 27.000 Wählerstimmen vor Clinton. In Michigan führt Trump sogar nur mit 0,3 Prozent (47,6 zu 47,3) und 11.600 Wählerstimmen.

Bei der landesweiten „Popular Vote“, der Auszählung aller abgegebenen Stimmen, liegt Hillary Clinton aktuell mit insgesamt 63.515.988 zu 61.917.320 ca. 1.600.000 Wählerstimmen vor Donald Trump. Sollte Hillary Clinton die Wahl tatsächlich anfechten und würde sich bestätigen, dass ein Teil der elektronisch ermittelten Wählerstimmen tatsächlich manipuliert wurden, könnte die Wahl von Donald Trump doch noch gefährdet sein.

Manipulation vor platzenden Kreditblasen

Wir hatten bereits spekuliert, ob das in den Jahren 2000 und 2016 aufgetretene Phänomen, eine Mehrheit der Wahlmänner aber eine Minderheit der Wählerstimmen erhalten zu haben, auf manipulierte Wahlcomputer hindeuten könnte. Obwohl grundsätzlich gegen die Möglichkeit einer solche Konstellation nichts einzuwenden ist, muss sich der kritische Betrachter dennoch fragen, wieso es seit dem Jahr 1888 nur zweimal, gerade aber in der Phase der elektronischen Wahlautomaten und Wahlcomputer (von 1964 bis heute) und noch dazu in einem sehr kurzen Abstand von nur 16 Jahren zu diesem Phänomen gekommen ist.

Besonders auffällig ist jedoch, dass das Phänomen seit 1888 nicht nur in der Zeit der Wahlcomputer sondern darüber hinaus nur in solchen Phasen auftrat, in denen das Schuldgeldsystem große Kreditblasen erzeugt hat, die zu platzen drohen. Im ersten Fall, in der Ära von George W. Bush, ist die Kreditblase durch die Dotcom-Krise, in Verbindung mit den grausamen Anschlägen auf das World-Trade-Center in New York am 11. September 2001, endgültig geplatzt. Im zweiten Fall droht die von 2003 bis heute entstandene Kreditblase erneut zu platzen, denn sie wäre bereits 2008 geplatzt, wenn während der Finanzkrise viele Staaten, um ihre Banken zu retten, nicht deren Schulden übernommen und die Notenbanken seither nicht ständig neues Zentralbankgeld bereitgestellt hätten.

US-Wahlen von Trump und Bush durch Wahlcomputer manipuliert

Trump- und Bush-Wahl manipuliert?

Das kann natürlich alles Zufall und muss noch keine Manipulation sein, je mehr Zufälle aber zusammen kommen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass es eben doch einen Zusammenhang zwischen der Wahl von George W. Bush und Donald Trump geben könnte, die beide jeweils in der Endphase einer Kreditblase mehr Wahlmänner aber nicht die Mehrheit der Wählerstimmen erhielten. Dazu muss man wissen, dass die Gründerväter der USA, das Wahlmänner-System speziell zu dem Zweck installiert hatten, um im Notfall den Wählerwillen aushebeln zu können. Denn die Wahlmänner sind verfassungsrechtlich nicht an die Entscheidung der Bürger gebunden. Auf diese Weise sollte ursprünglich verhindert werden, dass Kandidaten an die Macht kommen, die eine Gefahr für die Demokratie darstellen. Viele Clinton-Anhänger halten einen US-Präsidenten Trump aber genau für eine solche Gefahr, während George W. Bush Bürgerrechte und Demokratie durch den Patriot-Act regelrecht mit Füßen getreten hat.

US-Wahl zu welchem Zweck manipuliert?

Sollten die Wahlmänner Donald Trump im Dezember trotz der möglicherweise manipulierten Wahlcomputer bestätigen, würden sie den Sinn ihrer eigentlichen Funktion aushebeln und einen Präsidenten ins Amt bringen, der kein Verfechter der Demokratie ist. Das würde dann aber nur wieder die Tatsache bestätigen, dass die USA schon lange keine Demokratie mehr sind, sondern eine Plutokratie, in welcher der Geldadel herrscht und somit derjenige Präsident wird, der die Interessen der wahren Machthaber am besten vertritt bzw. am wenigsten gefährdet.

Unter George W. Bush begann der Krieg gegen den Terror. Beginnt unter Donald Trump nun der Krieg gegen das Bargeld, um die Bürger am Abbau der Überschuldung zu beteiligen und so das Schuldgeldsystem vor dem Kollaps zu bewahren? Immerhin wurde die Bargeld-Abschaffung auf dem FED-Symposium in Jackson-Hole als die einfachste Möglichkeit vorgestellt, um Negativzinsen oder erhöhte Gebühren durchsetzen zu können. Stellt sich nur noch die Frage, welcher mit Bargeld finanzierte Terroranschlag der Welt noch bevorsteht, damit die Papiergeld-Abschaffung gegenüber den westlichen Bevölkerungen gerechtfertigt werden kann?

Aber das alles ist natürlich nur eine wilde Spekulation, genauso gut könnte Donald Trump auch die Aufblähung der Kreditblase, einen Schuldenschnitt oder die Einführung eines neuen Goldstandards beabsichtigen. Eines ist jedoch sicher: Al Gore, der in 2000 so wie Hillary Clinton in 2016 mehr Wählerstimmen aber weniger Wahlmänner hinter sich hatte, hätte der Welt die Folgen des den 11. Septermber 2001 nicht annähernd so gut verkaufen können wie George W. Bush. Bush und Trump verbindet insofern eine Eigenschaft, es fehlt ihnen an Empathie. Eine weitere günstige Zufälligkeit, die Donald Trump nutzen wird, um eine große Herausforderung zu bewältigen, welche das auch immer sein wird.

Zusammenfassung:
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Wahlcomputer: US-Wahl zugunsten von Donald Trump manipuliert?
Kurzbeschreibung:
Ist die US-Wahl zugusten von Donald Trump durch Wahlcomputer manipuliert worden? Experten sind davon überzeugt und raten Clinton die Wahl anzufechten!
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