Inflationsschutzbrief – der geldsystemanalytische Börsendienst

Nur wer das Geldsystem wirklich versteht, kann die richtigen Anlageentscheidungen treffen!

Inflationsschutzbrief Ausgabe 2 / 2014: Goldpreis-Manipulation und wer profitiert

Inflationsschutzbrief  2-2014

Inflationsschutzbrief Ausgabe  2/2014

In der Ausgabe 2/2014 behandelt der Inflastionsschutzbrief die Themen: Goldpreis-Manipulation und wer davon profitiert, welche Hinweise für Manipulationen des Goldpreises sprechen und welcher Zusammenhang zwischen Gold und Geldsystem besteht.

Goldpreis-Manipulation und wer profitiert

Auszug: „Gold ist das Fieberthermometer der globalen Finanzmärkte”, hat der frühere Vorsitzende der Federal Reserve (FED) Alan Greenspan einmal gesagt. Gemäß dieser Weisheit, signalisiert ein schnell ansteigender Goldpreis, dass es um die Gesundheit der Finanzmärkte schlecht bestellt ist. Das wollen Zentralbanken, Geschäftsbanken und Regierungen verhindern. Denn Geld das in physisches Gold investiert ist, entzieht dem Geldkreislauf Liquidität. Das muss verhindert werden, damit Anleger und Investoren in andere Anlagenformen investieren, darunter auch Anleihen, was deren Rendite senkt und den Aufwand für den Schuldendienst der Staaten reduziert.

Ein niedriger Goldpreis trägt auch dazu bei, dass Anleger an Gold nicht besonders interessiert sind. Eine steigende Nachfrage nach Anleihen führt auch zu steigenden Anleihekursen. Das Ergebnis sind sinkende Langfrist-Zinsen, die sich jede Regierung wünscht, weil es dadurch den Staaten leichter fällt ihre Schulden zu bedienen. Diesen direkten Zusammenhang, zwischen Kurssteigerungen der Anleihen und fallenden Zinsen zu verstehen, ist sehr wichtig, wenn man die Gründe der Goldpreis-Manipulation verstehen möchte. In der Ausgabe 15/2013 werden diese Zusammenhänge ausführlich erläutert. In Ausgabe 1/2014 erfahren Sie mit welchen Methoden Großbanken den Goldpreis manipulieren.

Die Anleihekurse werden aber nicht nur durch die Nachfrage gestützt, sondern auch durch die Inflationserwartung. Denn wenn die Investoren eine geringere Inflation erwarten, sind sie auch mit einer geringeren Rendite einverstanden. Die Erwartung von Inflation ist wiederum direkt mit dem Goldpreis verbunden, denn ein steigender Goldpreis signalisiert eine steigende Inflation. Gemeint ist damit die Teuerung. Inflation bedeutet das Aufblähen der Geldmenge. Preissteigerungen folgen meist mit zeitlicher Verzögerung.

Ein fallender Goldpreis signalisiert hingegen niedrige Inflationserwartung und diese nimmt Druck von den Preisen, denn kein Sparer fühlt sich in diesem Umfeld zu vorzeitigen Ausgaben veranlasst, um seine Ersparnisse vor der Geldentwertung zu schützen. Zudem wirkt eine niedrige Inflationserwartung dämpfend auf Lohnforderungen, wodurch keine Lohn-Preis-Spirale in Gang gesetzt wird.

Welcher enge Zusammenhang zwischen der Höhe des Goldpreises und dem Vertrauen der Bürger in unser herrschendes Geldsystem besteht, lesen Sie in dieser Ausgabe!

Ausgabe 2/2014 als PDF jetzt lesen…

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